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Ganzjährige Selbstversorgung mit essbaren Wildpflanzen

Du interessierst dich für essbare Wildpflanzen und möchtest wissen, welche essbaren Kräuter, Stauden, Sträucher oder Bäume vor deiner Haustür oder in deinem Garten wachsen? - Wie du die essbaren Wildpflanzen erkennen und in deinen Speiseplan integrieren kannst?
Dann lasse dich inspirieren von meinen Anregungen, Tipps, Erfahrungen und Rezeptideen auf dieser Homepage. Oder kontaktiere mich und nutze meine persönlichen Angebote ...

(Re-)Integration essbarer Wildpflanzen in den täglichen Speiseplan

Mein Name ist Thomas Spengler, ich lebe in Hagen (NRW) und integriere seit einigen Jahren viele essbare Wildpflanzen in meine Ernährung. Nicht, dass ich den Anspruch hätte, mich zu 100% von Wildpflanzen zu ernähren, aber das sukzessive Kennenlernen neuer Pflanzen, das Sammeln dieser in Wald und Flur, das Ausprobieren und Entwickeln neuer Rezepte sowie die schrittweise "Verwilderung" und Bereicherung meines Speiseplans mit solchen essbaren Wildpflanzen geben mir ein gutes Gefühl, mich gesund mit regionalen Ressourcen, biologisch, ohne Verpackung und ohne Argrarchemie, ohne Gentechnik und direkt aus der Natur zu versorgen. Gleichzeitig bewege ich mich beim Sammeln und Ernten der Wildpflanzen viel an der frischen Luft, genieße dort die Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt und spüre in diesen Momenten ein Leben im Einklang mit der Natur ...

Essbare Wildpflanzen gehören schon seit Urzeiten zum festen Bestandteil unserer Nahrungsaufnahme. Insbesondere durch die Industrialisierung und die Entwicklung moderner und leistungsfähiger Maschinen entstanden Möglichkeiten zur Massenproduktion von Lebensmitteln, der Züchtung resistenterer Arten und gentechnisch veränderten Sorten. Dies trug erheblich dazu bei, dass wir den direkten Bezug zu den Wildpflanzen und das Wissen darüber heute oft verloren haben, uns häufig nicht mehr selbst versorgen (können) und uns in der Ernährung immer weiter von der Natur entfernen. 

Quelle: www.ewilpa.net

Seit einiger Zeit beobachte ich viele Menschen in meinem Umfeld, die vermehrt auf vegane Ernährung, ursprüngliche Bio-Qualität, auf nachhaltig produzierte und fair gehandelte Waren, auf regionale Produkte unabhängig von langen Lieferketten, geringem Verpackungsmüll und niedrigem CO2-Fußabdruck Wert legen. Und was liegt da näher als die Versorgung mit und Nutzung von essbaren Wildpflanzen quasi "direkt vor der Haustür"? 

Hierauf habe ich mich persönlich eingelassen und nach einem echten "Wow-Erlebnis" eine große nachhaltige Lebenserfahrung gemacht, die ich nicht mehr missen möchte und nun immer weiter ausbaue! Und daher möchte ich auf meiner Homepage jeden interessierten Lesenden ermuntern, verlorengegangenes Wissen um die essbaren Wildpflanzen, deren hohen Nährstoffgehalt und großen Heilwerte sowie ihre Anwendungsmöglichkeiten in Küche und Hausapotheke ebenfalls wiederzuentdecken oder zu vertiefen und nach individuellem Geschmack und Bedarf zu nutzen! Einige Tipps und Anregungen dazu findest du hier auf dieser Homepage, die ich sukzessive weitergestalte. Für weitere Erfahrungen sowie detailliertere Kenntnisse und Anwendungsmöglichkeiten nutze gerne meine Angebote oder kontaktiere mich einfach mit Fragen und eigenen Ideen hierzu! 

Hinweis: Ich berufe mich mit meinem Wissen, meiner Ausbildung und möglichen Rezeptvorschlägen im Wesentlichen auf die Konzepte und Umsetzungen von Dr. Markus Strauß, Autor, Dozent und Initiator der Stiftung Ewilpa (= Essbarer Wildpflanzenpark). Daher möchte ich dir auf jeden Fall auch seine zentralen Internetseiten https://dr-strauss.net/ oder www.ewilpa.net dazu ans Herz legen. 

Beispiele essbarer Wildpflanzen, die dir vielleicht gar nicht essbar erscheinen!?

Spitzahorn (acer platanoides): Knospen + junge Blätter

Weißt du, dass Ahornknospen sehr schmackhaft und gesund sowie reich an vitalen Inhaltsstoffen sind? Das Gleiche gilt übrigens auch für Bäume wie die Buche und Linde, wobei die Lindenblätter auch im späteren Entwicklungsstadium noch sehr gut als Salat(beigabe) zu genießen sind.
Übrigens kann man die jungen Blätter auch trocknen und im Winter in Suppen geben.
Löwenzahn (Pusteblume), taraxacum officinalis

Weißt du, dass der Löwenzahn von der Wurzel bis zu den Blüten komplett essbar ist und als eine der wichtigsten essbaren Wildpflanzen überhaupt zählt? Insbesondere auch, weil er in Massen vorkommt, sehr viele wertvolle Nährstoffe enthält und im Prinzip ganzjährig nutzbar ist, z.B. als Salat, für ein Pesto oder eine Wildkräuter-Quiche, aber auch als Sirup oder Kaffee-Ersatz!
Eberesche (Vogelbeere), sorbus aucuparia

Weißt du, dass die Früchte der Eberesche sehr wohl essbar sind und sich sogar ausgezeichnet z.B. für Marmeladen, als getrocknete kandierte Früchte oder für Chutneys eignen?
Lediglich roh solltest du sie nicht oder nur in geringen Mengen verzehren, da sie sonst zu Magen- und Darmbeschwerden führen können!

Saisonale Sammelmöglichkeiten und Pflanzenporträts

Hole dir hier in der Dia-Show Anregungen, welche essbare Wildpflanzen du aktuell in der Natur finden und sammeln kannst, und lerne einige Besonderheiten sowie Verwendungsmöglichkeiten in der Küche zu ihnen kennen.

Saisonale Rezeptideen

Auch im Winter gibt es immer noch (grüne) Energiequellen in der Natur! Wenn nicht gerade Schnee liegt oder der Boden gefroren ist, lassen sich Löwenzahnwurzeln hervorragend ausgraben und zu einem leckeren Wurzelgemüse verarbeiten. Außerdem wachsen vielerorts die Goldnesseln, z.B. in lichten Wäldern. Diese lassen sich hervorragend als Wintergemüse oder Smoothie verarbeiten und sind eine gute Vitamin C- und Chlorophyllquelle im Winter (s. Rezeptideen unten).